Toyota Aygo: Wenn Sie eine Reifenpanne
haben (Fahrzeuge mit einem Reserverad) - Maßnahmen im Notfall - Beim Auftreten einer Störung - Toyota Aygo BetriebsanleitungToyota Aygo: Wenn Sie eine Reifenpanne haben (Fahrzeuge mit einem Reserverad)

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Ihr Fahrzeug ist mit einem Reserverad ausgestattet. Das defekte Rad kann durch das Reserverad ausgetauscht werden.

Ausführliche Informationen über Räder

WARNUNG

Wenn Sie eine Reifenpanne haben

Fahren Sie nicht weiter, wenn Sie eine Reifenpanne haben.

Selbst wenn Sie nur eine kurze Strecke mit defektem Reifen fahren, kann dies den Reifen und das gesamte Rad irreparabel beschädigen, wodurch ein Unfall verursacht werden kann.

Vor dem Anheben des Fahrzeugs mit dem Wagenheber

  • Stellen Sie das Fahrzeug auf einer harten, ebenen Oberfläche ab.
  • Ziehen Sie die Feststellbremse an.
  • Stellen Sie den Schalthebel auf E, M oder R (Multi-Mode-Schaltgetriebe) oder R (Schaltgetriebe).
  • Stellen Sie den Motor ab.
  • Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.

Aufbewahrungsort von Reserverad, Wagenheber und Werkzeugen

Toyota Aygo. Toyota Aygo. Aufbewahrungsort von Reserverad, Wagenheber und Werkzeugen


  1. Abschleppöse
  2. Wagenheber
  3. Radbolzenschlüssel
  4. Reserverad
  5. Werkzeugschale

WARNUNG

Verwendung des Wagenhebers

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen.

Unsachgemäßer Gebrauch des Wagenhebers kann zu lebensgefährlichen Verletzungen führen, wenn das Fahrzeug plötzlich vom Wagenheber fällt.

  • Verwenden Sie den Wagenheber ausschließlich zum Wechseln der Räder und zum Ein- und Ausbau von Schneeketten.
  • Verwenden Sie zum Reifenwechsel nur den zum Fahrzeug passenden Wagenheber.

    Verwenden Sie diesen Wagenheber nicht für andere Fahrzeuge und verwenden Sie keine anderen Wagenheber, um Räder an diesem Fahrzeug auszuwechseln.

  • Positionieren Sie den Wagenheber ordnungsgemäß am Ansatzpunkt.
  • Halten Sie kein Körperteil unter das Fahrzeug, wenn dieses durch den Wagenheber angehoben ist.
  • Starten Sie nicht den Motor und oder bewegen Sie nicht das Fahrzeug, wenn das Fahrzeug durch den Wagenheber gestützt wird.
  • Heben Sie das Fahrzeug nicht an, wenn sich Personen darin befinden.
  • Legen Sie beim Anheben des Fahrzeugs keinen Gegenstand auf oder unter den Wagenheber.
  • Heben Sie das Fahrzeug nicht höher an, als zum Auswechseln des Rades erforderlich.
  • Wenn Sie sich unter das Fahrzeug legen müssen, stützen Sie das Fahrzeug mit einem Untersetzbock ab.
  • Stellen Sie das Fahrzeug auf einem festen, flachen und ebenen Untergrund ab, ziehen Sie die Feststellbremse fest an, und stellen Sie den Schalthebel auf E, M oder R (Multi-Mode-Schaltgetriebe) oder R (Schaltgetriebe). Blockieren Sie gegebenenfalls das Rad, das sich diagonal gegenüber dem Rad befindet, das gewechselt wird.
  • Achten Sie beim Absenken des Fahrzeugs darauf, dass sich keine Personen im näheren Umfeld des Fahrzeugs aufhalten. Sollten sich Personen im Umfeld des Fahrzeugs befinden, warnen Sie diese, bevor Sie das Fahrzeug absenken.

Herausnehmen des Wagenhebers

  1. Entfernen Sie die Gepäckbodenabdeckung.

  2. Nehmen Sie den Wagenheber heraus.

Reserverad herausnehmen

  1. Entfernen Sie die Gepäckbodenabdeckung.

  2. Nehmen Sie die Werkzeugschale heraus und lösen Sie die mittlere Befestigung.

WARNUNG

Verstauen des Reserverads

Achten Sie darauf, dass keine Finger oder andere Körperteile zwischen dem Reserverad und der Karosserie eingeklemmt werden.

Wechseln eines defekten Rads

  1. Legen Sie Unterlegkeile vor und hinter die Reifen.

Toyota Aygo. Toyota Aygo. Wechseln eines defekten Rads


  1. Nehmen Sie die Radzierkappe mittels Schlüssel ab.

    Platzieren Sie zum Schutz der Radzierkappe einen Lappen zwischen Schraubendreher und Rad-Zierkappe (siehe Abbildung).

  • Fahrzeuge mit vollflächiger Radzierkappe

  • Fahrzeuge mit Mittelkappe

  1. Lösen Sie die Radbolzen leicht (eine Umdrehung).

  2. Drehen Sie den Wagenheber, bis dessen Kerbe den Ansatzpunkt für den Wagenheber berührt.

    Die Führungen des Ansatzpunkts befinden sich unter dem Schweller. Sie geben die Positionen des Ansatzpunktes an.


  3. Heben Sie das Fahrzeug an, bis der Reifen leicht vom Boden abhebt.

  4. Lösen Sie alle Radbolzen, und nehmen Sie den Reifen ab.

    Legen Sie das Rad so auf den Boden, dass die Vorderseite nach oben zeigt, um Kratzer auf der Radoberfläche zu vermeiden.


WARNUNG

Wechseln eines defekten Rads

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen.

Bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen besteht die Gefahr schwerer Verletzungen.

  • Versuchen Sie nicht, die Radzierkappe mit der Hand abzunehmen. Seien Sie vorsichtig im Umgang mit der Zierkappe, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Berühren Sie nicht das Scheibenrad oder den Bereich um die Bremsen, direkt nachdem das Fahrzeug gefahren wurde.

    Nach dem Fahrbetrieb sind das Scheibenrad und der Bereich um die Bremsen extrem heiß. Das Berühren dieser Bereiche mit Händen, Füßen und anderen Körperteilen kann beim Wechseln eines Reifens oder ähnlichen Vorgängen zu Verbrennungen führen.

Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann dazu führen, dass sich die Radbolzen lockern und der Reifen abfällt, was tödliche oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann.

  • Verwenden Sie nie Öl oder Fett für die Radbolzen.

    Öl und Fett können dazu führen, dass die Radbolzen zu fest angezogen werden, wodurch Bolzen oder Felgen beschädigt werden können. Entfernen Sie Öl oder Fett von Radbolzen bzw. Radmuttern.

  • Ziehen Sie die Radbolzen nach dem Radwechsel so bald wie möglich mit einem Drehmomentschlüssel auf 103 N m (10,5 kp m) an.
  • Verwenden Sie bei der Montage eines Reifens nur Radbolzen, die eigens für den Einsatz mit Ihrem Fahrzeug konzipiert wurden.
  • Wenn die Bolzen, die Bolzengewinde oder die Bolzenbohrungen des Rads Risse oder Verformungen aufweisen, lassen Sie das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Vertragswerkstatt oder einem anderen vorschriftsmäßig qualifizierten und ausgerüsteten Fachbetrieb überprüfen.

Reserverad montieren

  1. Entfernen Sie Schmutz und Fremdkörper von den Kontaktflächen.

    Fremdkörper auf der Auflagefläche des Rads können dazu führen, dass sich die Radbolzen während der Fahrt lösen und das Rad abfällt.


  2. Montieren Sie das Reserverad und ziehen Sie alle Radbolzen locker von Hand etwa gleich fest an.

    Ziehen Sie beim Austausch einer Stahlfelge durch eine andere Stahlfelge die Radbolzen an, bis der verjüngte Teil den Sitz des Scheibenrads leicht berührt.


Ziehen Sie beim Austausch eines Leichtmetallrads durch eine Stahlfelge die Radbolzen an, bis der verjüngte Teil den Sitz des Scheibenrads leicht berührt.


  1. Senken Sie das Fahrzeug ab.

  2. Ziehen Sie jeden Radbolzen in der abgebildeten Reihenfolge in zwei oder drei Durchgängen fest an.

    Anzugsdrehmoment: 103 N m (10,5 kp m)


  3. Verstauen Sie das defekte Rad, den Wagenheber und alle Werkzeuge.

Das Notrad

  • Das Notrad ist an der Aufschrift "TEMPORARY USE ONLY" an der Flanke zu erkennen.

    Verwenden Sie das Notrad nur vorübergehend und nur im Notfall.

  • Kontrollieren Sie den Reifenfülldruck des Notrads.

Bei Verwendung des Notrads (Fahrzeuge mit Reifendruck-Warnsystem)

Bei Verwendung des Notrads funktioniert das Reifendruck-Warnsystem nicht ordnungsgemäß.

Wenn Sie auf einer mit Schnee oder Eis bedeckten Straße ein defektes Vorderrad haben

Installieren Sie das Notrad auf einem der Hinterräder des Fahrzeugs. Führen Sie die folgenden Schritte aus, und montieren Sie Schneeketten auf den Vorderreifen:

  1. Ersetzen Sie einen Hinterreifen durch das Notrad.
  2. Ersetzen Sie den defekten Vorderreifen durch den demontierten Hinterreifen.
  3. Montieren Sie die Schneeketten auf den Vorderrädern.

Nach dem Reifenwechsel (Fahrzeuge mit Reifendruck-Warnsystem)

Das Reifendruck-Warnsystem muss zurückgesetzt werden.

Zertifizierung für diesen Wagenheber

Toyota Aygo. Toyota Aygo. Zertifizierung für diesen Wagenheber


WARNUNG

Bei Verwendung des Notrads

  • Denken Sie daran, dass das Notrad eigens für den Einsatz mit Ihrem Fahrzeug konzipiert wurde. Montieren Sie Ihr Notrad nicht an einem anderen Fahrzeug.
  • Montieren Sie immer nur ein Notrad.
  • Ersetzen Sie das Notrad schnellstmöglich durch ein normales Rad.
  • Vermeiden Sie abrupte Lenkbewegungen oder Beschleunigungs-, Brems- und Schaltvorgänge, die zu einem plötzlichen Eingriff der Motorbremse führen.

Wenn das Notrad montiert ist

Eventuell kann die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht richtig erkannt werden, und eventuell funktionieren die folgenden Systeme nicht ordnungsgemäß:

  • ABS
  • Bremsassistent
  • VSC (je nach Ausstattung)
  • TRC (je nach Ausstattung)
  • PCS (Pre-Crash-Sicherheitssystem) (je nach Ausstattung)
  • LDA (Lane Departure Alert [Alarm beim Abweichen von der Fahrspur]) (je nach Ausstattung)
  • EPS
  • Reifendruck-Warnsystem (je nach Ausstattung)

Geschwindigkeitsbegrenzung beim Fahren mit dem Notrad

Fahren Sie maximal 80 km/h schnell, wenn ein Notrad am Fahrzeug montiert ist.

Das Notrad ist nicht für Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten nicht ausgelegt. Bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahme kann es zu Unfällen mit lebensgefährlichen Verletzungen kommen.

Nach der Verwendung der Werkzeuge und des Wagenhebers

Stellen Sie vor der Weiterfahrt sicher, dass alle Werkzeuge und der Wagenheber sicher an ihrem Aufbewahrungsort verstaut sind, um die Gefahr von Verletzungen bei einer Kollision oder einer Notbremsung zu reduzieren.

Wechseln eines defekten Rads (Fahrzeuge mit Stahlfelge)

Verwenden Sie keine Werkzeuge, wie z.B.

Inbusschlüssel, die in den konkaven Sechskantteil eines Bolzenkopfs eingeführt werden.

In diesem Fall kann es zu einer Verformung des Bolzens und damit zu einer unsachgemäßen Montage kommen, die schwere Verletzungen zur Folge haben kann.


HINWEIS

Fahren Sie bei montiertem Notrad besonders vorsichtig über Erhöhungen auf der Fahrbahn

Das Fahrzeug liegt im Vergleich zum Fahren mit Standardreifen tiefer, wenn Sie mit dem Notrad fahren. Gehen Sie beim Fahren auf unebenen Straßen vorsichtig vor.

Fahren mit Schneeketten und Notrad

Montieren Sie keine Schneeketten auf dem Notrad.

Schneeketten können die Karosserie des Fahrzeugs beschädigen und die Fahrleistung beeinträchtigen.

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